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Solarthermie - unabhängig die Zukunft

Solarthermie, der Unterschied zu Photovoltaikanlagen
 
Die Vorteile von solarer Energiegewinnung sind schnell definiert: Sie ist sauber, umweltschonend, wirtschaftlich und macht unabhängig von immer weiter steigenden Preisen am Heizöl- und Erdgasmarkt. Mit einer Solaranlage bedienen Sie sich einer unerschöpflichen Energiequelle, der Sonne. Sie liefert in acht Minuten so viel Energie, wie die gesamte Menschheit in einem Jahr verbraucht. Diese kostenlose Energie gilt es für den Wärmehaushalt von Häusern zu nutzen.
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Auch auf relativ kleinen Dachflächen hat sich Solarthermie längst bewährt, weil die erwirtschafteten Erträge generell deutlich höher sind als durch die Photovoltaik. So kann eine Flachkollektor-Anlage mit 10 m² Aperturfläche schon 5000 bis 5500 kWh/a Energie in Form von Wärme liefern. Eine vergleichbare Photovoltaik-Anlage produziert auf gleicher Fläche nur ca. 1100 bis 1500 kWh/a. Angesichts der gesunkenen Einspeisevergütungen bei Photovoltaik wirkt sich dieser Unterschied in den Erträgen pro m² über das ganze Jahr gravierend aus! Effiziente und langliebige thermische Solarsystheme sind somit eine ebenso sinnvolle wie ertragreiche Alternative zur Photovoltaik, denn auf gleicher Dachfläche erzielen sie den 4-5-fachen Ertrag.
 
Auch wenn es sich oft nicht so anfühlt, scheint die Sonne doch überall in Deutschland ausreichend. Mit Solaranlage können Sie einen großen Teil Ihres Warmwasserbedarfs abdecken. Es werden lediglich 4-6 m² an Kollektorfläche benötigt, um im Jahresmittel eine 60-prozentige Reduktion an Energiekosten für die Warmwassererzeugung zu erreichen. In den Monaten April bis September lässt sich der gesamte Warmwasserverbrauch abdecken und in den Wintermonaten kann zumindest wertvolle Energie eingespart werden. Eine direkte Sonneneinstrahlung wird in unseren Breiten oft durch Bewölkung verhindert. Es bleibt uns aber ganzjährig ein hoher Anteil an diffuser Strahlung! Vakuum-Röhrenkollektoren können auch diffuse Strahlung in Energie umwandeln; eine Ressource auf die man nicht verzichten sollte.
 
 
Installationsprinzip, so funktioniert Solarthermie
 
Die Strahlen der Sonne erwärmen die Kollektoren (1), diese geben die Wärme an die Solarflüssigkeit ab. Wenn die Temperatur im Kollektor die Speichertemperatur übersteigt, transportiert die in der Solarstation (2) befindliche Umwälzpumpe die erwärmte Flüssigkeit durch Rohrleitungen zum Hygiene-Kombispeicher. Ein Wärmetauscher (3) überträgt die Wärme in den Hygiene-Kombispeicher für die solare Heizungsunterstützung (7). Der im Kombispeicher integrierte Edelstahl-Wellrohr-Wärmetauscher (4) dient der Erwärmung des Brauchwassers (6), das zu jeder Zeit zur Verfügung steht. Eine Zusatzheizung (5) hält  im Winter und an sonnenarmen Tagen den Hygiene-Kombispeicher auf Temperatur. 
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BAFA Förderung:
 
Flachkollektoren werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ab 9 m² und Vakuum-Röhrenkollektoren ab 7 m² Brutto-Kollektorfläche erheblich gefördert. Es gibt klar definierte Fördervoraussetzungen, die direkt auf der Internetseite des BAFA nachgelesen werden können (www.bafa.de).
 
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